WIE MACHE ICH GUTE FOTOS MIT DEM HANDY VON MEINEM HOTEL?

In dieser Anleitung zeige ich Ihnen Profi-Tipps, wie Sie nur mit dem Handy, tolle Fotos von Ihrem Hotel oder Immobilie machen können. In nur wenigen Schritten erfahren Sie, wie Sie bereits in ein paar Minuten Ihre Handyfotos verschönern können. 

WELCHES HANDY BRAUCHE ICH FÜR GUTE FOTOS?

Sie können mit jedem Handy ausgezeichnete Fotos von Ihrem Hotel oder Immobilie machen. Der Trick ist nur zu wissen wie. Selbst wenn Sie ein älteres Handy besitzen, können Sie tolle Fotos machen, die Ihre Kunden beeindrucken werden. Lassen Sie sich nicht von der Ausrüstung abschrecken. Mit ein wenig Know-How, ist es möglich mit nur wenigen Mitteln, ganz ansehliche Fotos zu machen.

WELCHES HANDY BRAUCHE ICH FÜR GUTE FOTOS?

Handy

Sie können mit jedem Handy ausgezeichnete Fotos von Ihrem Hotel oder Immobilie machen. Der Trick ist nur zu wissen wie. Selbst wenn Sie ein älteres Handy besitzen, können Sie tolle Fotos machen, die Ihre Kunden beeindrucken werden. Lassen Sie sich nicht von der Ausrüstung abschrecken. Mit ein wenig Know-How, ist es möglich mit nur wenigen Mitteln, ganz ansehliche Fotos zu machen.

1. WAS SOLL ICH FOTOGRAFIEREN?

Auf Hotelportalen wird zwischen drei verschiedenen Arten von Fotos unterschieden: Innenräume, Außenansicht und Detailaufnahmen. Für jede Kategorie gibt es unterschiedliche Herangehensweisen, die ich Ihnen hier zeigen werde. 

INNENRÄUME

Wenn Sie verschiedene Zimmer anbieten, lohnt es sich Fotos von jedem Zimmertyp zu machen. Das gilt, sobald Sie verschiedene Zimmer für unterschiedliche Preise anbieten. Wie beispielsweise Einzelzimmer, Doppelzimmer, Doppelzimmer Barrierefrei, Deluxe Doppelzimmer, Junior Suite, Suite, etc.

Dazu gehören, je nach Zimmergröße 2-3 Aufnahmen vom Schlafzimmer, 1-2 Aufnahmen vom Badezimmer und 1-2 Detailaufnahmen.
Gibt es mehrere Räume pro Zimmer, wie bspw einen Wohnraum oder ein weiteres Schlafzimmer, so sollten Sie von diesen ebenfalls 1-2 Fotos machen. Das sorgt dafür, dass die Kunden einen guten räumlichen Überblick bekommen und hilft den Interessenten sich in Ihrem Hotel zu orientieren.  Diese Methode erhöht die Chance auf eine Buchung beträchtlich.

Zu den weiteren Innenräumen gehören der Frühstücksraum (2-3 Fotos), die Lobby / der Empfang (1-4 Fotos), das Restaurant (2-3 Fotos), die Bar (1-2 Fotos) und eventuelle Aufenthaltsräume (1-3 Fotos).

Schlafzimmer in Hotel mit Handy

INNENRÄUME

Wenn Sie verschiedene Zimmer anbieten, lohnt es sich Fotos von jedem Zimmertyp zu machen. Das gilt, sobald Sie verschiedene Zimmer für unterschiedliche Preise anbieten. Wie beispielsweise Einzelzimmer, Doppelzimmer, Doppelzimmer Barrierefrei, Deluxe Doppelzimmer, Junior Suite, Suite, etc.

Dazu gehören, je nach Zimmergröße 2-3 Aufnahmen vom Schlafzimmer, 1-2 Aufnahmen vom Badezimmer und 1-2 Detailaufnahmen.
Gibt es mehrere Räume pro Zimmer, wie bspw einen Wohnraum oder ein weiteres Schlafzimmer, so sollten Sie von diesen ebenfalls 1-2 Fotos machen. Das sorgt dafür, dass die Kunden einen guten räumlichen Überblick bekommen und hilft den Interessenten sich in Ihrem Hotel zu orientieren.  Diese Methode erhöht die Chance auf eine Buchung beträchtlich.

Zu den weiteren Innenräumen gehören der Frühstücksraum (2-3 Fotos), die Lobby / der Empfang (1-4 Fotos), das Restaurant (2-3 Fotos), die Bar (1-2 Fotos) und eventuelle Aufenthaltsräume (1-3 Fotos).

AUßENBEREICH

Als nächstes kommen wir zum Außenbereich Ihres Hotels. Hier ist es wichtig, dass die Fotos einen hohen Wiedererkennungswert bieten, um Ihren Kunden die Anreise zu vereinfachen. Machen Sie am besten 1-3 Fotos von der Vorderseite des Gebäudes. Probieren Sie verschiedene Blickwinkel aus. In der Regel ist es von Vorteil die Fotos ein wenig seitlich zur Fassade zu machen. Dies verleiht Gebäuden eine Dreidimensionalität.

Wenn Sie über einen schönen Garten oder eine Parkanlage verfügen, sollten Sie diese unbedingt mitablichten. Hier können Sie ruhig ein paar Fotos mehr machen (4-10). Viele Kunden lieben es, wenn ein großes Grundstück oder ein schön gepflegter Garten zur Verfügung steht. Am besten eignen sich hier der Frühling oder der Sommer, wenn sich die Natur von ihrer besten Seite zeigt.

DETAILAUFNAHMEN

Detailaufnahmen dienen dazu, eine emotionale Bindung zu den Kunden aufzubauen. Die Details sind sozusagen das Tüpfelchen auf dem i, was die Leute dazu verleitet, bei Ihnen zu buchen und nicht bei der Konkurrenz. Beliebte Motive sind hier etwa Blumen, der Frühstückstisch und Zimmerdetails wie eine Kaffeemaschine oder hochwertige Seife im Badezimmer.

DETAILAUFNAHMEN

Foto mit Smartphone von Innenbereich

Detailaufnahmen dienen dazu, eine emotionale Bindung zu den Kunden aufzubauen. Die Details sind sozusagen das Tüpfelchen auf dem i, was die Leute dazu verleitet, bei Ihnen zu buchen und nicht bei der Konkurrenz. Beliebte Motive sind hier etwa Blumen, der Frühstückstisch und Zimmerdetails wie eine Kaffeemaschine oder hochwertige Seife im Badezimmer.

2. TIPPS UND TRICKS ZUR FOTOTECHNIK

Hier erkläre ich Ihnen, mit welcher Foto-Technik Sie die besten Ergebnisse erzielen. Die größte Herausforderung ist es, die Fotos nicht amateurhaft oder schnappschussartig aussehen zu lassen. Damit Sie auch ohne teure Ausrüstung Fotos von Ihrem Hotel machen können, ist es wichtig auf einige Dinge zu achten. 

Die Architekturfotografie verlangt viel Feingefühl und Aufmerksamkeit. Es sind viele kleine Details die den Unterschied zwischen einem professionellem Foto und einem Schnappschuss machen. Deswegen rate ich Ihnen, sich an den folgenden Tipps zu orientieren. Dadurch gehen Sie sicher, dass Sie das bestmögliche Resultat erhalten.

Untersuchungen von Hotelportalen haben ergeben, dass Kunden einen hohen Wert auf die Qualität der Zimmerfotos legen. Viele Interessenten entscheiden aus dem Bauch heraus, was Reservierungen angeht. Dabei sind Fotos von den Zimmern sogar noch wichtiger als das Ranking des gesamten Hotels. Auch wenn die restlichen Fotos nur durchschnittlich sein sollten, ist es wichtig Ihre Zimmer im besten Licht darzustellen. Damit Sie das Beste aus Ihren Fotos herausholen, stelle ich hier die wichtigsten Punkte vor, die es beim fotografieren der Innenräume zu beachten gibt.

GERADE VERTIKALE UND HORIZONTALE LINIEN

Der erste Punkt ist einer der Wichtigsten. Nichts vermittelt mehr den Eindruck eines Amateurfotos, als wenn das Bild leicht schief ist. Bei Architekturfotos lautet die erste Regel, dass die vertikalen und horizontalen Linien immer gerade sein müssen. Hier sehen Sie ein Beispiel von einem Hotelzimmer mit geraden Linien.

Das menschliche Gehirn korrigiert die Vertikalen und Horizontalen im Alltag automatisch. Das heißt, in unserer Wahrnehmung sind alle vertikalen und horizontalen Linien gerade. Diese nachträgliche Korrektur ist in der Fotografie jedoch relativ komplex und benötigt spezielle Ausrüstung und Software.

Sie sollten deswegen während des Fotografierens darauf achten, dass auf Ihrem Handydisplay alle Linien gerade sind. Dazu ist es hilfreich, die Rasterfunktion Ihres Smartphones einzuschalten. Das vereinfacht die Suche nach gerade Linien ungemein.

Auf Fotos sehen Innenräume meist am besten aus, wenn diese auf Bauch- oder Brusthöhe geschossen werden. Dadurch erfassen Sie mehr vom unteren Teil des Raumes und es ist weniger von der Decke zu sehen. Achten Sie auf die drei räumlichen Achsen (x,y,z). Das Handy sollte auf jeder der drei Achsen stets gerade sein.  

Ansonsten kann es zu Verschiebungen kommen, die den Raum schief aussehen lassen. Hier ist es hilfreich, das Handy auf ein Stativ zu montieren und mit einer Wasserwaagen App die vertikale und horizontale Ausrichtung zu überprüfen.

Der erste Punkt ist einer der Wichtigsten. Nichts vermittelt mehr den Eindruck eines Amateurfotos, als wenn das Bild leicht schief ist. Bei Architekturfotos lautet die erste Regel, dass die vertikalen und horizontalen Linien immer gerade sein müssen. Hier sehen Sie ein Beispiel von einem Hotelzimmer mit geraden Linien.

Das menschliche Gehirn korrigiert die Vertikalen und Horizontalen im Alltag automatisch. Das heißt, in unserer Wahrnehmung sind alle vertikalen und horizontalen Linien gerade. Diese nachträgliche Korrektur ist in der Fotografie jedoch relativ komplex und benötigt spezielle Ausrüstung und Software.

Sie sollten deswegen während des Fotografierens darauf achten, dass auf Ihrem Handydisplay alle Linien gerade sind. Dazu ist es hilfreich, die Rasterfunktion Ihres Smartphones einzuschalten. Das vereinfacht die Suche nach gerade Linien ungemein.

Auf Fotos sehen Innenräume meist am besten aus, wenn diese auf Bauch- oder Brusthöhe geschossen werden. Dadurch erfassen Sie mehr vom unteren Teil des Raumes und es ist weniger von der Decke zu sehen. Achten Sie auf die drei räumlichen Achsen (x,y,z). Das Handy sollte auf jeder der drei Achsen stets gerade sein.  

Ansonsten kann es zu Verschiebungen kommen, die den Raum schief aussehen lassen. Hier ist es hilfreich, das Handy auf ein Stativ zu montieren und mit einer Wasserwaagen App die vertikale und horizontale Ausrichtung zu überprüfen.

Damit kennen Sie bereits eine der wichtigsten Regeln für die Interieurfotografie. Schiefe Linien sind eines der klarsten Anzeichen eines Amateurfotografen. Hiermit heben Sie sich bereits ein gutes Stück von der Konkurrenz ab.

STAGING

Niemand möchte Fotos von Zimmern sehen, die unaufgeräumt und durcheinander sind. Sorgen Sie deshalb vor dem Fotografieren dafür, dass Ihre Zimmer perfekt aussehen. 

Es kann nie schaden ein paar Blumen oder eine Flasche mit Getränken in den Raum zu stellen. Besonders in denen Bereichen, wo das Zimmer ein wenig karg aussieht. Diese kleinen Details verleihen den Räumen eine gemütliche Wohnlichkeit, so dass Interessenten Lust bekommen bei Ihnen zu übernachten.

Achten Sie ebenfalls auf Kleinigkeiten, wie die richtige Positionierung der Möbelstücke. Stühle sollten nie mit dem Rücken zur Kamera gedreht sein. Hier ist es ratsam, die Stühle immer seitlich zum Smartphone zu drehen. Dadurch wirkt der Raum aufgeschlossen und freundlicher.

Der Fernseher sollte aus sein und Dinge wie Zeitschriften, sollten nur dann sichtbar im Bild sein, wenn sonst eine zu große leere Fläche entstehen würde. Wie beispielsweise auf einem Tisch.

Achten Sie darauf, dass Sie keine Dinge ins Zimmer stellen, die nicht auch vom Kunden erworben werden können. Wenn Ihr Hotel beispielsweise keinen Zimmerservice anbietet, wäre es problematisch einen Korb mit Obst oder Essen ins Zimmer zu stellen. Außerdem ist es ratsam, Markenlabels nicht sichtbar zu präsentieren. Dazu gehören beispielsweise Wasser- oder Sektflaschen. Drehen Sie die Flaschen um, damit das Etikett mit den Markennamen nicht sichtbar ist.

Hotel Fotograf NRW Innenraum

Es kann nie schaden ein paar Blumen oder eine Flasche mit Getränken in den Raum zu stellen. Besonders in denen Bereichen, wo das Zimmer ein wenig karg aussieht. Diese kleinen Details verleihen den Räumen eine gemütliche Wohnlichkeit, so dass Interessenten Lust bekommen bei Ihnen zu übernachten.

Achten Sie ebenfalls auf Kleinigkeiten, wie die richtige Positionierung der Möbelstücke. Stühle sollten nie mit dem Rücken zur Kamera gedreht sein. Hier ist es ratsam, die Stühle immer seitlich zum Smartphone zu drehen. Dadurch wirkt der Raum aufgeschlossen und freundlicher.

Der Fernseher sollte aus sein und Dinge wie Zeitschriften, sollten nur dann sichtbar im Bild sein, wenn sonst eine zu große leere Fläche entstehen würde. Wie beispielsweise auf einem Tisch.

Achten Sie darauf, dass Sie keine Dinge ins Zimmer stellen, die nicht auch vom Kunden erworben werden können. Wenn Ihr Hotel beispielsweise keinen Zimmerservice anbietet, wäre es problematisch einen Korb mit Obst oder Essen ins Zimmer zu stellen. Außerdem ist es ratsam, Markenlabels nicht sichtbar zu präsentieren. Dazu gehören beispielsweise Wasser- oder Sektflaschen. Drehen Sie die Flaschen um, damit das Etikett mit den Markennamen nicht sichtbar ist.

Auf diesem Foto sind einige Elemente zu erkennen, die das Bild harmonischer und einladender machen. Die Decke auf dem Bett vermittelt das Gefühl von Wohnlichkeit. Während die Pflanze und die Bücher im Hintergrund die ansonsten leere Fläche des Tisches verdecken.

3. SORGEN SIE FÜR VIEL LICHT AUF DEN FOTOS

Das Ziel ist es, die Räume so hell und freundlich wie möglich aussehen zu lassen. Deswegen ist es wichtig für viel Licht im Zimmer zu sorgen. Daher müssen Sie auf den Stand der Sonne achten und beobachten, zu welcher Tageszeit die Zimmer am besten ausgeleuchtet sind. Das kann je nach Lage der einzelnen Zimmer sehr unterschiedlich sein.

Als Hilfe dienen zum Beispiel Apps, die den Sonnenverlauf anzeigen. Für Android Nutzer kann ich die App Sonnenverlauf von Torsten Hoffmann empfehlen: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.th.sonnenverlauf.sonnenverlauf&hl=de. Damit ist es einfacher festzustellen, zu welcher Zeit das meiste Licht durch die Fenster fällt. Nutzen Sie gutes Wetter und vermeiden Sie es am besten bei grauem Himmel zu fotografieren. Zu viele Wolken am Himmel lassen das Licht zu flach werden und die Zimmer verlieren an Tiefe.

Wenn die Zimmer nach Norden ausgerichtet sind oder das Licht von einem anderen Gebäude abgehalten wird, ist es ratsam die Lichter im Raum anzumachen. Dies kann, zusammen mit dem Sonnenlicht ein gemütliches Feeling erzeugen.

Am besten ist es, wenn die Räume die Sie fotografieren möchten, so gleichmäßig wie möglich ausgeleuchtet sind. Es ist demnach ebenfalls nicht ideal, bei direkter Sonneneinstrahlung zu fotografieren. Dies kann dazu führen, dass einzelne Bereiche des Raumes zu stark angestrahlt werden und ein zu hoher Kontrast zwischen Licht und Schatten entsteht.

Auf keinen Fall sollten Sie jedoch Nachts Fotos von Ihren Zimmern machen. Künstliches Licht alleine oder gar direktes Blitzlicht sind No-Gos, was die Handy-Fotografie anbelangt. Mit dem richtigen Equipment und dem richtigen Know-How dagegen, kann es vorteilhaft sein, direktes und zu starkes Sonnenlicht zu vermeiden und selbst Lichtquellen zu schaffen. Für mehr Informationen dazu, schauen Sie sich meine Foto-Technik unter der Rubrik Lichtmalerei an.

3. SORGEN SIE FÜR VIEL LICHT AUF DEN FOTOS

Das Ziel ist es, die Räume so hell und freundlich wie möglich aussehen zu lassen. Deswegen ist es wichtig für viel Licht im Zimmer zu sorgen. Daher müssen Sie auf den Stand der Sonne achten und beobachten, zu welcher Tageszeit die Zimmer am besten ausgeleuchtet sind. Das kann je nach Lage der einzelnen Zimmer sehr unterschiedlich sein.

Als Hilfe dienen zum Beispiel Apps, die den Sonnenverlauf anzeigen. Für Android Nutzer kann ich die App Sonnenverlauf von Torsten Hoffmann empfehlen: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.th.sonnenverlauf.sonnenverlauf&hl=de. Damit ist es einfacher festzustellen, zu welcher Zeit das meiste Licht durch die Fenster fällt. Nutzen Sie gutes Wetter und vermeiden Sie es am besten bei grauem Himmel zu fotografieren. Zu viele Wolken am Himmel lassen das Licht zu flach werden und die Zimmer verlieren an Tiefe.

Wenn die Zimmer nach Norden ausgerichtet sind oder das Licht von einem anderen Gebäude abgehalten wird, ist es ratsam die Lichter im Raum anzumachen. Dies kann, zusammen mit dem Sonnenlicht ein gemütliches Feeling erzeugen.

Am besten ist es, wenn die Räume die Sie fotografieren möchten, so gleichmäßig wie möglich ausgeleuchtet sind. Es ist demnach ebenfalls nicht ideal, bei direkter Sonneneinstrahlung zu fotografieren. Dies kann dazu führen, dass einzelne Bereiche des Raumes zu stark angestrahlt werden und ein zu hoher Kontrast zwischen Licht und Schatten entsteht.

Auf keinen Fall sollten Sie jedoch Nachts Fotos von Ihren Zimmern machen. Künstliches Licht alleine oder gar direktes Blitzlicht sind No-Gos, was die Handy-Fotografie anbelangt. Mit dem richtigen Equipment und dem richtigen Know-How dagegen, kann es vorteilhaft sein, direktes und zu starkes Sonnenlicht zu vermeiden und selbst Lichtquellen zu schaffen. Für mehr Informationen dazu, schauen Sie sich meine Foto-Technik unter der Rubrik Lichtmalerei an.

4. WIE MACHE ICH FOTOS MIT VERSCHWOMMENEM HINTERGRUND?

Professionelle Detailfotos haben oft einen verschwommenen Hintergrund, der das Motiv besser herausstechen lässt. Dieser Effekt wird Tiefenunschärfe genannt. Besonders bei Porträts und Detailaufnahmen wird dieser Effekt gerne genutzt. Ich erkläre hier, wie Sie diesen Effekt für sich zunutze machen können.

Der verschwommene Hintergrund oder die Tiefenunschärfe, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören die Größe des Fotosensors, die Blendenöffnung, die Brennweite (Zoom) und die Distanz zwischen Sensor und Motiv. Für unsere Zwecke sind nur die Distanz von Handy zu Motiv und die Brennweite von Belang.

Probieren Sie folgendes aus: Suchen Sie sich ein Motiv, am besten einen beweglichen Gegenstand. Hier eignen sich Dekorationsartikel, wie eine Kerze oder eine Tasse hervorragend. Platzieren Sie den Gegenstand auf einen Tisch. Nun nehmen Sie Ihr Handy und öffnen die Foto-App. Fokussieren Sie auf den Gegenstand und gehen Sie immer näher an das Motiv heran. Sie werden bemerken, wie der Hintergrund immer mehr verschwimmt, je mehr Sie sich dem Motiv nähern. Diesen Effekt können Sie sich zunutze machen, um Motive vom Hintergrund zu isolieren. Falls Sie über ein Handy mit eingebautem optischen Zoom verfügen, können Sie diesen Effekt noch verstärken. Schalten Sie auf das Teleobjektiv um, und nähern Sie sich wieder dem Motiv. Sie werden sehen, wie der Hintergrund noch stärker verschwimmt, als beim ersten Beispiel.

Alternativ gibt es Apps, die einen verschwommenen Hintergrund bei Fotos simulieren. Wenn Ihr Handy über diese Funktion verfügt, dann schalten Sie in der Kamera-App auf Porträtmodus um. Jetzt simuliert das Handy die Tiefenunschärfe. Dies funktioniert jedoch nicht bei allen Handys.

Pro-Tipp: Mit der kostenlosen App Snapseed ist es möglich, im Nachhinein einen Tiefenunschärfeeffekt zu erzeugen. Dazu laden Sie sich erst die App Snapseed für iOS oder Android herunter. Anschließend machen Sie ein Foto von den Motiven, bei denen Sie gerne einen verschwommenen Hintergrund hätten. Bei Hotels sind Fotos vom Bett, dem Badezimmer und besonderen Dekoartikeln sehr beliebt. Wenn Sie Inspiration brauchen, gehen Sie auf die Webseite von Buchungsportalen und schauen Sie sich die Fotos großer Hotelketten oder Boutique Hotels an. Versuchen Sie deren Stil nachzumachen. 

Öffnen Sie Snapseed und wählen Sie ein Foto aus, das Sie eben gemacht haben. Achten Sie bei den Fotos auf die Lichtverhältnisse und gerade vertikale und horizontale Linien. Wählen Sie nun unter Tools, die Funktion Lens Blur. Mit diesem Trick können Sie ein beliebiges Motiv auf dem Foto auswählen und den Bereich herum unscharf machen.

Wenn Sie auf das Foto klicken, erscheinen zwei Kreise. Der innere Kreis beschreibt den Bereich, der scharf bleibt, also das Motiv. Der äußere Kreis definiert den Übergangsbereich. Also der Bereich, der noch nicht ganz unscharf ist, und den Übergang zwischen Scharf und unscharf darstellt. Sie können die Größe des inneren Kreises beliebig verändern. Achten Sie darauf, dass keine Ränder vom Motiv abgeschnitten werden, ansonsten wirkt der Effekt nicht glaubhaft. Wenn Sie auf den blauen Punkt in der Mitte drücken, können Sie die Stärke der Tiefenunschärfe und des Übergangsbereiches verändern. Experimentieren Sie mit diesen Einstellungen, bis Sie den idealen Unschärfeeffekt für sich gefunden haben. 

4. WIE MACHE ICH FOTOS MIT VERSCHWOMMENEM HINTERGRUND?

Foto mit unscharfem Hintergrund

Professionelle Detailfotos haben oft einen verschwommenen Hintergrund, der das Motiv besser herausstechen lässt. Dieser Effekt wird Tiefenunschärfe genannt. Besonders bei Porträts und Detailaufnahmen wird dieser Effekt gerne genutzt. Ich erkläre hier, wie Sie diesen Effekt für sich zunutze machen können.

Der verschwommene Hintergrund oder die Tiefenunschärfe, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören die Größe des Fotosensors, die Blendenöffnung, die Brennweite (Zoom) und die Distanz zwischen Sensor und Motiv. Für unsere Zwecke sind nur die Distanz von Handy zu Motiv und die Brennweite von Belang.

Tiefenunschärfe

Probieren Sie folgendes aus: Suchen Sie sich ein Motiv, am besten einen beweglichen Gegenstand. Hier eignen sich Dekorationsartikel, wie eine Kerze oder eine Tasse hervorragend. Platzieren Sie den Gegenstand auf einen Tisch. Nun nehmen Sie Ihr Handy und öffnen die Foto-App. Fokussieren Sie auf den Gegenstand und gehen Sie immer näher an das Motiv heran. Sie werden bemerken, wie der Hintergrund immer mehr verschwimmt, je mehr Sie sich dem Motiv nähern. Diesen Effekt können Sie sich zunutze machen, um Motive vom Hintergrund zu isolieren. Falls Sie über ein Handy mit eingebautem optischen Zoom verfügen, können Sie diesen Effekt noch verstärken. Schalten Sie auf das Teleobjektiv um, und nähern Sie sich wieder dem Motiv. Sie werden sehen, wie der Hintergrund noch stärker verschwimmt, als beim ersten Beispiel.

Alternativ gibt es Apps, die einen verschwommenen Hintergrund bei Fotos simulieren. Wenn Ihr Handy über diese Funktion verfügt, dann schalten Sie in der Kamera-App auf Porträtmodus um. Jetzt simuliert das Handy die Tiefenunschärfe. Dies funktioniert jedoch nicht bei allen Handys.

Pro-Tipp: Mit der kostenlosen App Snapseed ist es möglich, im Nachhinein einen Tiefenunschärfeeffekt zu erzeugen. Dazu laden Sie sich erst die App Snapseed für iOS oder Android herunter. Anschließend machen Sie ein Foto von den Motiven, bei denen Sie gerne einen verschwommenen Hintergrund hätten. Bei Hotels sind Fotos vom Bett, dem Badezimmer und besonderen Dekoartikeln sehr beliebt. Wenn Sie Inspiration brauchen, gehen Sie auf die Webseite von Buchungsportalen und schauen Sie sich die Fotos großer Hotelketten oder Boutique Hotels an. Versuchen Sie deren Stil nachzumachen. 

Snapseed

Öffnen Sie Snapseed und wählen Sie ein Foto aus, das Sie eben gemacht haben. Achten Sie bei den Fotos auf die Lichtverhältnisse und gerade vertikale und horizontale Linien. Wählen Sie nun unter Tools, die Funktion Lens Blur. Mit diesem Trick können Sie ein beliebiges Motiv auf dem Foto auswählen und den Bereich herum unscharf machen.

Tiefenunschärfe

Wenn Sie auf das Foto klicken, erscheinen zwei Kreise. Der innere Kreis beschreibt den Bereich, der scharf bleibt, also das Motiv. Der äußere Kreis definiert den Übergangsbereich. Also der Bereich, der noch nicht ganz unscharf ist, und den Übergang zwischen Scharf und unscharf darstellt. Sie können die Größe des inneren Kreises beliebig verändern. Achten Sie darauf, dass keine Ränder vom Motiv abgeschnitten werden, ansonsten wirkt der Effekt nicht glaubhaft. Wenn Sie auf den blauen Punkt in der Mitte drücken, können Sie die Stärke der Tiefenunschärfe und des Übergangsbereiches verändern. Experimentieren Sie mit diesen Einstellungen, bis Sie den idealen Unschärfeeffekt für sich gefunden haben. 

5. WIE MACHE ICH FOTOS KLEINER?

Sie haben nun viele schöne Fotos gemacht und möchten diese gerne bei Booking oder auf Ihrer Webseite hochladen. Damit die Webseite schneller lädt, was dazu führt, dass Google diese höher stuft, sollten die Fotos komprimiert werden. Andernfalls kann es sein, dass Ihre Webseite von Google heruntergestuft wird und Kunden diese schwerer finden. Viele Buchungsportale haben außerdem ein Limit, was Bildgrößen anbelangt. Hier ist es nützlich, die Fotos auf ein geeignetes Maß zu verkleinern.

Die beste Methode dazu, führt über eine Webseite namens Imagecompressor.com. Die Fotos werden dort hochgeladen und anschließend komprimiert ein Algorithmus die Bilder, damit diese weniger Speicherplatz einnehmen. Der Vorteil hier ist, dass nur sehr wenig Bildqualität verloren geht. Ich benutze dieses Programm selbst sehr gerne, wenn ich Webseiten erstelle. Probieren Sie es einfach aus!

Call Now Button